1. Die F.M. Alexander-Technik ist kein spiritueller Weg
Frederick Matthias Alexander selbst war Agnostiker und entwickelte die nach ihm
benannte Methode durch den nüchternen Einsatz seiner fünf Sinne.
2. Die F.M. Alexander-Technik ist keine Therapie
Durch die Anwendung der F.M. Alexander-Technik im Alltag werden schädliche
Verhaltens- und Bewegungsmuster abgebaut. Viele Menschen fühlen sich dadurch
freier. Das ist eine einfach Folge aus der Tatsache, dass man damit aufhört, sich
selbst zu schädigen. Doch damit aufzuhören, sich fortgesetzt zu schädigen ist noch
keine Heilung. Es ist eine notwendige, keine hinreichende Bedingung für Heilung.
3. Die F.M. Alexander-Technik ist kein Entspannungsverfahren
Sie ist ein Verfahren, um jede unserer Handlungen mit genau der Menge von
Spannung zu verfolgen, die wir benötigen. Das kann im Ausnahmefall sogar mehr
Spannung bedeuten. Man hört gelegentlich, die Alexander-Technik mache „ruhig“
oder, sie unterbinde spontane Reaktionen, verlangsame Bewegungsabläufe.
Natürlich schauen wir uns manche Bewegungs- und Gedankenabläufe sehr genau
und sehr langsam an. Das kann dauern. Die Informationen, die wir so gewinnen,
dienen dazu, neue Handlungspläne zu entwerfen. Die Umsetzung dieser Pläne
sollte dann in der ganz normalen Geschwindigkeit erfolgen, die zu uns passt.
4. Die F.M. Alexander-Technik hat nichts mit der Eutonie nach Gerda Alexander zu
tun
Beide Verfahren haben u.a. die Beobachtung körperlicher Aktionen und
Reaktionen zum Thema, sind aber unabhängig voneinander entstanden. Frederick
Matthias und Gerda Alexander sind auch nicht miteinander verwandt gewesen.